Systemische Therapie (DGSF-Zertifiziert)

WEITERBILDUNG 2027 | 2028

Das Main-Tauber-Institut der Jugendhilfe Creglingen e. V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Wenger Mühle Centrum Bayern (WMC Bayern) eine Weiterbildung zur/zum Systemischen Therapeut/in an. Die Weiterbildungsinhalte sind an den Bedarfen der Jugendhilfe orientiert. Die inhaltliche Leitung der Weiterbildung liegt bei Michaela Herchenhan. Die Inhalte werden von ihr und Gastreferenten vermittelt. 

Die Weiterbildung endet mit der Übergabe des Zertifikats des Wenger Mühle Centrums Bayern. Im Anschluss kann das Zertifikat „Systemische/r Therapeut/in“ bei der Deutschen Gesellschaft  für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) beantragt werden.

Lehrziele

Die Weiterbildung soll den Teilnehmer:innen zur Systemischen Therapie mit Einzelnen, Paaren, Familien und anderen Systemen befähigen. Im Feld von Herkunftskräften und aktueller Beziehungsdynamik werden systemische Instrumente und Techniken zur Prozessverfolgung und Prozesssteuerung vermittelt.

Als therapeutische Basishaltung gelten dabei Beziehungsgewinnung zum Klientel, kognitiv-emotionale Klärungs-Prozesse zu führen, fruchtbare Kräfte- und Ressourcenarbeit, Akzeptanz der Theorien, Lebensanschauungen und Erwartungen des Klientels.

Die Weiterbildung Systemische Therapie baut auf der Weiterbildung Systemische (-Integrative) Beratung auf (man kann in die Therapeut:innen -Weiterbildung einsteigen, wenn man die Theorie-Blöcke Beratung absolviert hat).

methodik

In einer konstanten Gruppe von ca. 10-15 Teilnehmer:innen werden an 15 Blocktagen die Theorieinhalte und Praxiseinheiten vermittelt. Therapeutisches Handeln wird von den Lehrtherapeut:innen in Simulations-Einheiten demonstriert. Selbst-Reflexions-Einheiten sollen eigene Prozesse anstoßen und die individuelle Weiterentwicklung zum Systemtherapeut:in unterstützen.
Methodisch wird gewechselt zwischen Vermittlung in der Gesamtgruppe und vertiefender Kleingruppen Arbeit. Intervision und Supervision in der vertrauten Peergruppe geben den Rahmen für intensives Erprobungs und Trainingshandeln, für theoretische Diskussion und Selbstreflexion.

kursumfang

Theorie und Methodik104 UE
Supervision der konkreten systemischen Therapiearbeit
(Die Supervision wird von erfahrenen Supervisor:innen
(DGSF anerkannt) geleitet, anhand von Fallberichten, 
Video und live.)
50 UE
Berufsrelevante Selbstreflexion50 UE
Intervision/Arbeitstreffen in der 
regionalen Peergruppe
50 UE
Therapeutische Praxis130 UE
Die Weiterbildung umfasst insgesamt384 UE

INHALTE

(Es sei hier noch einmal auf die Inhalte der Berater:innen-Weiterbildung hingewiesen, die als Voraussetzung für die Therapeut:innen-Weiterbildung gelten.)

1. Systemisch, familientherapeutisches Wissen

Wissenschaftstheoretische und epistemologische Positionen in der Systemischen Therapie. Familientherapeutische bzw. systemische Schulen. Geschichte der systemischen Familientherapie. Systemische Therapie im gesellschaftlichen und institutionellen Kontext – eine  Herausforderung für Systemtherapeut:innen.

2. Therapeutisches Wissen und Handwerkszeug

Fokussierte Arbeit auf dem systemischen, dyadischen und individualen Prozessniveau. Vertiefung von Zirkularität – Neutralität – Hypothesenbildung – Wirklichkeitskonstruktion – Wertschätzende Konnotation - Reframing – Perspektivenwechsel.
Weitere Interventions- und Skulpturierungstechniken. Therapeut:innensprache, Humor und Witz im therapeutischen Prozess. Therapeut:innenpersönlichkeit : meine Rolle als Therapeut:in; mein Arbeitskontext. Indikation, Analyse, Interventionsinstrumente zur fokussierten Arbeit mit Paaren; Kriseninterventionen für Paare und andere Systeme, Arbeit im interkulturellen Kontext.

3. Systemische Diagnostik und Störungsbilder

Systemische Modelle und Beschreibung psychischer, psychosomatischer und psychiatrischer Systeme, von Suchtsystemen, Suizidalen Systemen, von Konflikten, von kommunikativen Mustern und Beziehungsstrukturen, von Kräften, Ressourcen und Lösungskompetenzen. 

4. Indikations- und Kontextklärung in der Systemischen Therapie

Therapeutische Haltung und psychostrukturelle Ankoppelung. Indikations- und Kontextklärung. Wahrnehmung und fördernde Entwicklung der psychischen Kräfte und Ressourcen. Therapieabschluss-Kriterien, Evaluation.

5. Systemisches Interventions-Design und Methodik

Vermittlung und Training systemischer Interventionen und Techniken in unterschiedlichen Settings, Kontexten und Arbeitsfeldern. Planung und Strategie eines systemischen Interventions-Designs, systemische Realisation und Evaluation.

Curricularer Aufbau:

Jeder der 5 Weiterbildungs-Blöcke hat seine Themenschwerpunkte, die aufeinander aufbauend einen kontinuierlichen Lern-, Trainings- und Entwicklungsprozess zum systemischen Therapeuten ergeben. Dazu nutzt der Weiterbildungsprozess die Kräfte und Ressourcen der Teilnehmer:innen, die Möglichkeiten ihrer Entfaltung, Neuakzentuierung und Reifung.

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

An der Weiterbildung kann teilnehmen, wer die Systemische Berater:innen-Weiterbildung in einem DGSF- oder SG-zertifizierten Weiterbildungsinstitut erfolgreich abgeschlossen hat. In der Regel ist ein  humanwissenschaftlicher Hochschul- oder Fachhochschul-Abschluss Voraussetzung. In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich, z.B. bei qualifiziertem Berufsabschluss in psychosozialem Bereich und mindestens 3-jähriger Berufserfahrung. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Lehrtherapeut:innen-Teams.

Kolleg:innen, die nicht im Wenger Mühle Centrum Bayern die Berater:innen-Weiterbildung absolviert
haben,können an der Therapeut.Innen-Weiterbildung teilnehmen, wenn sie entsprechende systemische
Voraussetzungen mit den notwendigen UE nachweisen.

Mehrjährige psychosoziale Praxiserfahrung.

Möglichkeiten zur Umsetzung systemischer bzw. familientherapeutischer Arbeit.

kurszeiten

Block 1: 04.03. bis 06.03.2027       
Block 2: 01.07. bis 03.07.2027       
Block 3: 28.10. bis 30.10.2027       
Block 4: 03.02. bis 05.02.2028       
Block 5: 06.04. bis 08.04.2028 

Alle Veranstaltungen beginnen um 09:00 Uhr und enden Samstags um 16:00 Uhr.

-

Steckbrief

Veranstaltungsort
Burg Wahrberg, Aurach
Karte
Beginn/Uhrzeit
Donnerstag, 04.03.2027
Beginn: 09:00
Veranstalter
Main-Tauber Institut
Kosten

3.650 € inkl. Unterrichtsmaterialien +
850,00 € für Übernachtung und Verpflegung

Anmeldung
Jetzt hier anmelden
Unsere Dozentinnen
Michaela Herchenhan
Gabriele Bachem-Böse
Downloads
Download Flyer

Systemische Therapie (DGSF-Zertifiziert)

Steckbrief

Veranstaltungsort
Burg Wahrberg, Aurach
Karte
Beginn/Uhrzeit
Donnerstag, 04.03.2027
Beginn: 09:00
Veranstalter
Main-Tauber Institut
Kosten

3.650 € inkl. Unterrichtsmaterialien +
850,00 € für Übernachtung und Verpflegung

Anmeldung
Jetzt hier anmelden
Unsere Dozentinnen
Michaela Herchenhan
Gabriele Bachem-Böse
Downloads
Download Flyer

Therapie-Weiterbildung ab März 2027 (DGSF-Zertifiziert)

WEITERBILDUNG 2027 | 2028

Das Main-Tauber-Institut der Jugendhilfe Creglingen e. V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Wenger Mühle Centrum Bayern (WMC Bayern) eine Weiterbildung zur/zum Systemischen Therapeut/in an. Die Weiterbildungsinhalte sind an den Bedarfen der Jugendhilfe orientiert. Die inhaltliche Leitung der Weiterbildung liegt bei Michaela Herchenhan. Die Inhalte werden von ihr und Gastreferenten vermittelt. 

Die Weiterbildung endet mit der Übergabe des Zertifikats des Wenger Mühle Centrums Bayern. Im Anschluss kann das Zertifikat „Systemische/r Therapeut/in“ bei der Deutschen Gesellschaft  für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) beantragt werden.

Lehrziele

Die Weiterbildung soll den Teilnehmer:innen zur Systemischen Therapie mit Einzelnen, Paaren, Familien und anderen Systemen befähigen. Im Feld von Herkunftskräften und aktueller Beziehungsdynamik werden systemische Instrumente und Techniken zur Prozessverfolgung und Prozesssteuerung vermittelt.

Als therapeutische Basishaltung gelten dabei Beziehungsgewinnung zum Klientel, kognitiv-emotionale Klärungs-Prozesse zu führen, fruchtbare Kräfte- und Ressourcenarbeit, Akzeptanz der Theorien, Lebensanschauungen und Erwartungen des Klientels.

Die Weiterbildung Systemische Therapie baut auf der Weiterbildung Systemische (-Integrative) Beratung auf (man kann in die Therapeut:innen -Weiterbildung einsteigen, wenn man die Theorie-Blöcke Beratung absolviert hat).

methodik

In einer konstanten Gruppe von ca. 10-15 Teilnehmer:innen werden an 15 Blocktagen die Theorieinhalte und Praxiseinheiten vermittelt. Therapeutisches Handeln wird von den Lehrtherapeut:innen in Simulations-Einheiten demonstriert. Selbst-Reflexions-Einheiten sollen eigene Prozesse anstoßen und die individuelle Weiterentwicklung zum Systemtherapeut:in unterstützen.
Methodisch wird gewechselt zwischen Vermittlung in der Gesamtgruppe und vertiefender Kleingruppen Arbeit. Intervision und Supervision in der vertrauten Peergruppe geben den Rahmen für intensives Erprobungs und Trainingshandeln, für theoretische Diskussion und Selbstreflexion.

kursumfang

Theorie und Methodik104 UE
Supervision der konkreten systemischen Therapiearbeit
(Die Supervision wird von erfahrenen Supervisor:innen
(DGSF anerkannt) geleitet, anhand von Fallberichten, 
Video und live.)
50 UE
Berufsrelevante Selbstreflexion50 UE
Intervision/Arbeitstreffen in der 
regionalen Peergruppe
50 UE
Therapeutische Praxis130 UE
Die Weiterbildung umfasst insgesamt384 UE

INHALTE

(Es sei hier noch einmal auf die Inhalte der Berater:innen-Weiterbildung hingewiesen, die als Voraussetzung für die Therapeut:innen-Weiterbildung gelten.)

1. Systemisch, familientherapeutisches Wissen

Wissenschaftstheoretische und epistemologische Positionen in der Systemischen Therapie. Familientherapeutische bzw. systemische Schulen. Geschichte der systemischen Familientherapie. Systemische Therapie im gesellschaftlichen und institutionellen Kontext – eine  Herausforderung für Systemtherapeut:innen.

2. Therapeutisches Wissen und Handwerkszeug

Fokussierte Arbeit auf dem systemischen, dyadischen und individualen Prozessniveau. Vertiefung von Zirkularität – Neutralität – Hypothesenbildung – Wirklichkeitskonstruktion – Wertschätzende Konnotation - Reframing – Perspektivenwechsel.
Weitere Interventions- und Skulpturierungstechniken. Therapeut:innensprache, Humor und Witz im therapeutischen Prozess. Therapeut:innenpersönlichkeit : meine Rolle als Therapeut:in; mein Arbeitskontext. Indikation, Analyse, Interventionsinstrumente zur fokussierten Arbeit mit Paaren; Kriseninterventionen für Paare und andere Systeme, Arbeit im interkulturellen Kontext.

3. Systemische Diagnostik und Störungsbilder

Systemische Modelle und Beschreibung psychischer, psychosomatischer und psychiatrischer Systeme, von Suchtsystemen, Suizidalen Systemen, von Konflikten, von kommunikativen Mustern und Beziehungsstrukturen, von Kräften, Ressourcen und Lösungskompetenzen. 

4. Indikations- und Kontextklärung in der Systemischen Therapie

Therapeutische Haltung und psychostrukturelle Ankoppelung. Indikations- und Kontextklärung. Wahrnehmung und fördernde Entwicklung der psychischen Kräfte und Ressourcen. Therapieabschluss-Kriterien, Evaluation.

5. Systemisches Interventions-Design und Methodik

Vermittlung und Training systemischer Interventionen und Techniken in unterschiedlichen Settings, Kontexten und Arbeitsfeldern. Planung und Strategie eines systemischen Interventions-Designs, systemische Realisation und Evaluation.

Curricularer Aufbau:

Jeder der 5 Weiterbildungs-Blöcke hat seine Themenschwerpunkte, die aufeinander aufbauend einen kontinuierlichen Lern-, Trainings- und Entwicklungsprozess zum systemischen Therapeuten ergeben. Dazu nutzt der Weiterbildungsprozess die Kräfte und Ressourcen der Teilnehmer:innen, die Möglichkeiten ihrer Entfaltung, Neuakzentuierung und Reifung.

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

An der Weiterbildung kann teilnehmen, wer die Systemische Berater:innen-Weiterbildung in einem DGSF- oder SG-zertifizierten Weiterbildungsinstitut erfolgreich abgeschlossen hat. In der Regel ist ein  humanwissenschaftlicher Hochschul- oder Fachhochschul-Abschluss Voraussetzung. In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich, z.B. bei qualifiziertem Berufsabschluss in psychosozialem Bereich und mindestens 3-jähriger Berufserfahrung. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Lehrtherapeut:innen-Teams.

Kolleg:innen, die nicht im Wenger Mühle Centrum Bayern die Berater:innen-Weiterbildung absolviert
haben,können an der Therapeut.Innen-Weiterbildung teilnehmen, wenn sie entsprechende systemische
Voraussetzungen mit den notwendigen UE nachweisen.

Mehrjährige psychosoziale Praxiserfahrung.

Möglichkeiten zur Umsetzung systemischer bzw. familientherapeutischer Arbeit.

kurszeiten

Block 1: 04.03. bis 06.03.2027       
Block 2: 01.07. bis 03.07.2027       
Block 3: 28.10. bis 30.10.2027       
Block 4: 03.02. bis 05.02.2028       
Block 5: 06.04. bis 08.04.2028 

Alle Veranstaltungen beginnen um 09:00 Uhr und enden Samstags um 16:00 Uhr.

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Ihr Ansprechpartner

ANDREAS ZECH


WMC BAYERN


0179 4936441 info@wmc-bayern.de E-Mail schreiben