Neueinsteigertreffen

Herzliches Willkommen für alle neuen Kolleg:innen in Creglingen

Mitte Juli 2025 fand in unserem Hauptsitz in Creglingen das jährliche Neueinsteigertreffen statt. 20 neue Mitarbeitende, die im ersten Halbjahr 2025 ihre Tätigkeit bei der Jugendhilfe Creglingen aufgenommen hatten, folgten der Einladung zu einem gemeinsamen Frühstück und Kennenlernen.

Die Teilnehmenden reisten aus den Standorten Würzburg, Aschaffenburg, Bad Mergentheim, Ansbach, Rothenburg, Miltenberg und Hof Uhlberg an. Die Vielfalt unserer Einrichtung spiegelte sich nicht nur in den Standorten, sondern auch in den vertretenen Berufsgruppen wider: Heilerziehungspfleger:innen, Erzieher:innen, Hausmeister, Hauswirtschaftskräfte, Arbeitserzieher sowie Sozialpädagog:innen wurden herzlich willkommen geheißen.

Einblicke, Austausch und Begegnung

Geschäftsführer Werner Fritz begrüßte die neuen Kolleg:innen und gab einen Überblick über die verschiedenen Standorte sowie das sogenannte „Was-ist-uns-wichtig-Papier“. Dieses legt unsere gemeinsamen Werte und Haltungen im Umgang mit Klient:innen, Kolleg:innen und Kooperationspartner:innen fest – ein wertschätzender und würdevoller Umgang ist uns dabei ein zentrales Anliegen. Unser Leitbild ist auch Vorlage für unser Handeln. Beim anschließenden „Speed-Dating“ hatten die neuen Mitarbeitenden Gelegenheit, sich in kurzer Zeit gegenseitig kennenzulernen.

Informationen rund um Zusatzleistungen und Strukturen

Jens Dinkel von der ERGO-Versicherung stellte die Zusatzleistungen vor, die allen Mitarbeitenden offenstehen – darunter eine private Unfallversicherung, eine Zusatzkrankenversicherung und eine betriebliche Altersvorsorge. Besonders hervorgehoben wurde die großzügige Bezuschussung durch die Einrichtung. Nach bestandener Probezeit kann jede:r Mitarbeitende einen persönlichen Beratungstermin mit der ERGO vereinbaren.

Im weiteren Verlauf stellten sich verschiedene Bereiche der Einrichtung vor:

  • Moritz Gräbner präsentierte die Aufgaben und Rechte des Betriebsrats.
  • Diana Waldmann erläuterte die Aufgabenbereiche der Verwaltung sowie zentrale Ansprechpartnerinnen.
  • Jörg Mühleck gab einen Einblick in die Arbeit des Fachdienstes – ein interdisziplinäres Team, das für Diagnostik, Fachberatung, Einzel- und Gruppenangebote sowie für Reflexionsformate für Mitarbeitende zuständig ist. Auch die Ombudsstelle sowie die für den Kinderschutz wichtigen „Insofern erfahrenen Fachkräfte“ sind hier angesiedelt.

Darüber hinaus stellte Jörg Mühleck die systemisch-pädagogische Ausrichtung der Jugendhilfe Creglingen vor. Seit 2015 ist die Einrichtung als empfohlene Institution der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zertifiziert – die dritte Rezertifizierung wurde kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.dgsf.org.

Fortbildung und Unterstützung

Gabriele Bachem-Böse, Mitgestalterin der systemischen Ausrichtung, stellte das hauseigene Main-Tauber-Institut (MTI) vor. Die Grundausbildung zur systemischen Pädagog:in ist für alle pädagogischen Mitarbeitenden innerhalb der ersten zwei Jahre vorgesehen. Zudem gibt es regelmäßig langeWeiterbildungen zur Systemischen Berater:in sowie in Traumapädagogik. Ab Herbst 2025 wird erstmals auch eine Weiterbildung zur Systemischen Therapeut:in angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch Kompakttage zu aktuellen pädagogischen Themen. Vorschläge für Themen sind jederzeit willkommen. Eine Anmeldung zum Newsletter ist über die Webseite möglich.

Neben ihrer Tätigkeit am MTI ist Gabriele Bachem-Böse auch Vorsitzende des Vereins Creglinger SoFa e. V.  Der Verein unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in akuten finanziellen Notlagen. Alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, Anträge auf Unterstützung zu stellen. Mehr Informationen erhält man auf der Homepage des Creglinger Sofas. 

Ein Blick in die Geschichte – und nach vorn

Ein besonderes Highlight war die Gesprächsrunde mit der Vereinsvorsitzenden Sabine Kutterolf-Ammon. Sie gab einen spannenden Einblick in die Entstehungsgeschichte der Jugendhilfe Creglingen und deren Anfänge im Kloster Frauental. Darüber hinaus stellte sie die Arbeit des ehrenamtlichen Vorstands vor. „Wir sind immer am Puls der Zeit und versuchen, Antworten und Lösungen zu finden“, betonte sie. Mit einem herzlichen „Willkommen und hoffentlich für lange“ begrüßte sie die neuen Kolleg:innen im Namen des gesamten Vorstands und äußerte den Wunsch, dass alle aktiv zur Einrichtungskultur beitragen und sich bei uns wohlfühlen.

Auch Geschäftsführer Werner Fritz blickt erwartungsvoll in die Zukunft: Er freut sich auf eine vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit mit den neuen Kolleg:innen.